Bodypainting zu den Olympischen Sommerspielen 2012
Die Bild Zeitung ließ von mir für eine Fotoserie zu den Olympischen Sommerspielen 2012 vier unserer Spitzensportler in unseren Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gestalten. Fotos: Christoph Michaelis
Bodypainting mit Fabian HambüchenBodypainting mit SportlernBodypainting mit Britta Heidemann
Kunstvolle Muster auf nackter Haut. Das Accessoire-Label Roeckl ließ die Models nackt über den Laufsteg gehen. Doch das sah man erst auf den zweiten Blick! Die BodypaintingCrew war hier mit fünf Künstlern am Start und gestaltete sieben Models mit Bodypainting für die Roeckl-Show.
Und wieder schüttelt man auf dem Berliner Hoffest die Hände. Living Doll JOHNman im Bodypainting Look mit dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit am Stand der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land.
Vor der Fußball Weltmeisterschaft 2010 reiste ich mit meinem Kollegen Enrico Lein im Auftrag der Sport Bild quer durchs Land, um unsere Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu bemalen.
Das Thema war Afrika, da die WM in Südafrika stattfand. Dementsprechend wurden die berühmten Sportler von uns in afrikanische Tiere, Krieger und sogar in den begehrten Pokal verwandelt.
Wir reisten dafür direkt zu den Spielern in die Städte und lernten sie hautnah kennen. Eine bleibende Erinnerung für uns.
Fotos von Hans-Jürgen Schmidt
abschlussbild fußball bodypaintingKrieger-Bodypainting mit Thomas MüllerBodypainting mit Jeromé BoatengBodypainting mit Mesut Oezil als gefährlicher Löwe bodypainting_mesut oezil_2Arne Friedrich als Afrika BodypaintingPer Mertesacker als Giraffe BodypaintingCacau und Tim Wiese BodypaintingTim Wiese mit echten Geparden – Bodypainting Bodypainting mit Piotr Trochowskipiotr trochowski BodypaintingSami Khedira als Echse Bodypaintingsami khedira_2 BodypaintingToni Kroos als Schlange Bodypaintingmarcell jansen Bodypainting
Burg – 1. PlatzCreature Bodypainting 2002 – 3. Platz in der Zwischenwertung
(Foto: Photart1 – Georg Schmitt)
Bei der Bodypainting – Weltmeisterschaft in Österreich, die jedes Jahr seit über 20 Jahren stattfindet, holte ich mit meinem Team 2002 und der Burg den ersehnten Weltmeistertitel.
Am ersten Tag landeten wir mit unserer wilden Kreatur in der Zwischenwertung noch auf dem 3. Platz. Aber dann kam die große Überraschung. Wir überholten die Anderen und landeten mit mehreren Punkten Vorsprung auf dem 1. Platz. Grund dafür war unser Burg-Thema, welches wir als Einzige aufgriffen. Wir gestalteten eine Person zu einem historischen Bauwerk um, mit den typisch mittelalterlichen Elementen einer Burg, wie Felsen an den Beinen, Burggemäuer, Türmen mit Schießscharten und einer Zugbrücke, auf der sich ein Ritterkampf abspielt, während unten auf dem Felsen ein Magier und gegen einen Drache kämpft.
Die Verteilung dieser Elemente am Körper war anscheinend so einzigartig und bis dahin noch nie dagewesen, dass wir noch viele Jahre darauf angesprochen wurden und uns noch heute bestätigt wird, dass wir damit einen Meilenstein im Bodypainting gesetzt haben. Ich bin kein Freund von Übertreibungen, aber ich bin doch ziemlich stolz darauf. Und das Ergebnis von Nachahmungen hat man direkt ab dem darauffolgenden Jahr auf dem Festival und bis heute überall wiedergefunden.